Klein aber fein

Die Stadtpfarrei hat in den letzten Jahren immer weniger "Nachwuchs" an Kommunionkindern und somit an Ministrantinnen und Ministranten bekommen. Im Moment hat die Stadtpfarrei acht "Messdiener", die Gott am Altar dienen:

Sandra Baum (Oberministrantin)
Simone Dörner (Oberministrantin)

Sandra Brenner
Tanja Brenner
Benjamin Dörich
Tanja Erban (ehemalige Oberministrantin)
Maximilian Kritzer
Corinna Scholer

Auch wenn es nur ein "kleiner Haufen" ist, so verstehen sich die Minis untereinander bestens. Es werden gemeinsame Aktionen unternommen, wie beispielsweise ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder das kürzlich stattgefundene Sternsingen.

Aktion Sternsinger 2009

Auch in diesem Jahr nahmen die Minis der Stadtpfarrei an der Sternsingeraktion teil und sammelten für Kinder in Kolumbien.
Am 5. und 6. Januar zogen die Sternsinger bei eisigen Temperaturen und vielem Schnee durch die Straßen der Stadtmitte und brachten Gottes Segen in die Häuser. Die beiden Gruppen wurden bei den Pausen und am Ende des Tages im Vinzentiushaus mit leckerem Essen und warmen Getränken versorgt. Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr wieder der Auftritt bei dem Dreikönigstreffen des Bruchsaler Automobil Clubs 1. BAC (e.V. im ADAC) und MSC Bruchsal im Bürgerzentrum.
Nach zwei anstrengenden, aber auch erfolgreichen Tagen, konnte jeder mit einer vollgepackten Tüte süßer Leckereien nach Hause gehen. Gesammelt haben die Sternsinger der Stadpfarrei ingesamt 2000 Euro.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Aktion unterstützt haben.

 

„Sich mit Königen identifizieren“

Bruchsal (BNN). „Kinder finden neue Wege“ heißt das Leitwort
Dreikönigs-Aktion. Das Beispielland ist der Senegal. Mit dem
Leitwort „Kinder finden neue Wege“ wollen die Sternsinger diesmal
darauf aufmerksam machen, dass Mädchen und Jungen in vielen
Ländern der Welt mit ihren eigenen Lebensperspektiven immer
auch die Zukunft ihres Landes gestalten. Was bedeutet der Segen
„C+M+B“?, die Buchstaben, die die Sternsinger über die Türen
schreiben? Gibt es eine „richtige“ Schreibweise? Der „vollständige“
Segen lautet: 20*C+M+B+10. Der Stern steht für den Stern, dem
die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Symbolisch tragen
die Sternsinger ihn mit sich. C+M+B stehen für die lateinischen
Worte „Christus Mansionem Benedicat“ - Christus segne
dieses Haus. 20 und 10 ergeben die Jahreszahl.
Gestern zogen in den katholischen Gemeinden die Sternsinger
vom Gottesdienst aus zu den Häusern um für die Senegal-Aktion
zu sammeln. In den meisten Kirchen gesellten sich gestern aber
auch die Figuren der Heiligen drei Könige zu den Krippenfiguren.
Der Bruchsaler Pfarrer Edgar Neidinger sagte gestern: „Wie weit wir
auch von Gott entfernt sind: Es lohnt sich, wie die drei Könige
dem Licht zu folgen und den Sohn Gottes zu finden. Wichtig ist,
nicht nur Figuren in die Krippe zu stellen, sondern sich mit ihnen
zu identifizieren.“
In der Stadtkirche sind Balthasar (schwarz mit Gold), Melchior mit
Gewürzen und Kaspar mit Weihrauch gestern vor dem Gottesdienst
aufgestellt wurden.
siehe auch BNN-Artikel

 
Ministrantinen Sandra Brenner und Corinna Scholer Ministrantinen Sandra Brenner und Corinna Scholer
DIE KÖNIGE SIND ANGEKOMMEN: Die beiden jungen Ministrantinnen
der Bruchsaler Stadtkirche, Sandra Brenner und Corinna Scholer
(rechts) kümmern sich um die späten Gäste. Fotos: Heintzen