Närrisch im Jubiläumsjahr
Keine gewöhnliche Chorprobe am Mittwochabend, närrische Singstunde stand auf dem Plan. Die Sängerschar traf sich kostümiert im Vinzentiushaus. Bei Polonaise und stimmungsvollem Gesang war das Einsingen, mit Rudolf Rolli am Flügel, eine leichte Übung. Zunächst wurden alle Gäste durch „Kirchenaerobic“ fit gemacht. Jetzt konnte die „Vorstellung“ beginnen. Gisela Albert-Knoch, die orientalische Bauchtänzerin, moderierte den Abend.![]() Als erstes gab Marianne Dumm „die treue Kirchgängerin“ ihre „hochheiligen Gedanken" preis und jeder „Narr“ konnte sich wiederfinden. Wie man je nach Alter und Weisheit sein Köfferlein zum Klassentreffen packen sollte, zeigte Edda Vogel. Anschließend machten sich zwei „zugezogene Tanten“ (Heiner Knoch & Peter Grabenstein) musikalisch Luft darüber, dass in keinem Verein ihre Mitgliedschaft gewünscht wurde. Über interessantes vom Maulwurf und vielem anderem mehr sinnierte ein philosophierender Rentner, perfekt verkörpert von Gabriele Barth. Es folgte ein Höhepunkt des Abends „Miau-Miau“ das Katzenduett von Rossini, hier brillierten Margot Spatschke als „schwarzer Kater“ und Gertraud Gruber als „weißes Kätzchen“. Mit tosendem Beifall wurden die beiden belohnt. Regina Mortazawi die „rund isch doch schö“ toll fand und überzeugend davon zu berichten wusste, hatte wieder einmal die Lacher auf ihrer Seite. Auch bei Gerlinde Wegner, der ein „Gebiss-Malheur“ passierte, wurden die Lachmuskeln strapaziert. Zur Modenschau lud dann Salonchefin Gilla Schäfer ein. Sie schickte ihre „Mannequins“ Margarethe Grabenstein und Angelika Hintermayer mit Hutmodellen, passend für jede Frisur, über den Laufsteg. Erneut trat Heiner Knoch auf die Bühne und erzählte dem Publikum Internes über seinen ersten Saunagang. Ein weiteres Highlight des Abends waren die Dalmatiner von M.Grabenstein. Sie hatte ihr Hunde-Rudel (Heike Gumbiller, Beatrix & Dieter Zimmermann, P. Grabenstein) fest im Griff und präsentierte mit „ihren Lieben“ eine tolle Show. Wie man sich im Theater benimmt und warum es auch manchmal dort „stinkt“, dieses Geheimnis wurde von zwei älteren Chordamen (G. Schäfer & A. Hintermayer) gelüftet. … und dann war sie rum, die „närrische Singstund“. BRUS’L AHOI AH |

